Ende November …

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-11/2019 :  “Weder schwarz noch weiss…”

Es ist Sonntag, ein kalter Tag, …weder schwarz noch weiss. Ein Blick aus dem Fenster, …alles ist grau, ohne Bedeutung und Zweck. Die Natur macht Pause, …man hört sie nicht, denn sie schläft. Selbst am Nachmittag ist alles leise. Es ist dunkel, kalt und nass. Die Herbstfarben sind längst vergraut.

Ende November sammelt der Wind die letzten Blätter auf, um sie gleich wieder frei zu geben, …’zu welchem Zweck?’. Ein einziger Vogel ist zu sehen. Er kreist über den Feldern und scheint das zu suchen, von dem es nicht viel gibt. Sogar die Blätter an den Bäumen haben die Sicht freigegeben, …irgendwie umsonst.

Es zieht mich in die Berge, …Licht atmen…

 

Selbst dort, wo es dem Himmel entgegen geht, ist nichts zu sehen. Wolken treiben vorüber, …oder auch nicht, bleiben hängen, …oder auch nicht. Hier ist die Natur noch leiser, denn der dichte Nebel beruhigt die Landschaft. Ich fahre nach einer Weile wieder zurück in’s Tal. Dort angekommen, laufe ich einen Bachlauf entlang. Mein Atem vermischt sich mit kaltem Nebel, …hier unten scheint alles noch kühler, schwerer und müder zu sein. Nur das Wasser ist zu hören, …sonst nichts.
Es wird zunehmend dunkler, Wolken ziehen auf …oder ist es der Tag, der vorüber ist ?
Ich weiß es nicht, denn man sieht ‘weder schwarz, noch weiss’ …