Mirrors

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: “Mirrors, ein Fotoexperiment”

     – Zwischen den Tagen 2018/2019 hatte ich etwas Zeit, mich mit diverser Software (u.a. auch GIMP) zu beschäftigen …..

Etwas später fuhr ich mit etwa 10 Hobbyfotografen des Fotosalon-Karlsruhe nach Frankfurt. Wir hatten uns Architekturfotografie vorgenommen, denn an diversen Abenden im Fotostammtisch fachsimpelten wir bereits über Architekturfotografie und Bildbearbeitungssoftware. Zur Zeit tut sich in der Architekturfotografie ein Trend zu SchwarzWeiss auf, gekoppelt mit einer Langzeitaufnahmetechnik. Damit lassen sich sehr schöne Effekte erziehlen, die einen wirklich in den Bann ziehen. Irgendwie war es aber nicht das Richtige für mich und für die Tagestour, denn es ist schlichtweg zu stressig, die ganzen Graufilter samt Stativ mitzuschleppen. “Das machen wir ein ander mal” kam es mir in den Kopf. Jedenfalls hatten wir viel Spaß im Zug und ich zog somit ohne ein konkretes Ziel in Richtung Frankfurt-Mainhattan los. Dort angekommen plauderten wir beim obligatorischen und leckerem Café über die Wirkung von Architektur auf Fotografien nach, über geometrische Gebilde und Formen. Klar ist, dass Architektur außerordentlich grafisch ist. Wenn man will, kann man Fotografien damit schnell mit Linien und Flächen vollpumpen, ..oder man kann es lassen. Es kam die Frage auf, was wohl herauskommen würde, wenn man versucht, reduzierte geometrische Elemente, die aus Architekturaufnahmen entstanden sind, zu spiegeln. Lässt sich durch Spiegelung etwa neue Architektur erschaffen ? Was würde entstehen ?

Mit Fassadenspiegelungen fing es an

“Gut war der Café”, dachte ich in diesem Moment und wir machten uns auf die Suche nach besonders grafischen, ‘sauberen’ Motiven ohne ‘Beiwerk’. Ich suchte nach Linien und Flächen, die es zu spiegeln galt. Die erste Übung lautete: Spiegelungen über Fensterscheiben, oder über glänzende Fassagen herzustellen.

Architektur    Abstrakt    Spiegelung an einer Fassadenglasscheibe

Und dann kam GIMP

Im Kopf hatte ich jedoch immer noch GIMP (eine freie Bildbearbeitungssoftware) und den Filter ‘gmic’, mit dem sich Spiegelungen aller Art herstellen lassen. Diesen Filtersatz hatte ich bereits aus anderen Gründen etwas ‘angespielt’. Also suchte ich nach noch ruhigeren Motiven, um damit durch Nachbearbeitung abstrakte Gebilde herstellen zu können.

Architektur    Abstrakt    Flying City

Noch erkennt man relativ leicht die ‘Herkunft’ dieser Fotomontagen. Also suchte ich Motive aus, die nur auf wenige Linien und Flächen reduziert waren. Zur weiteren Reduktion nahm ich die Farben zurück und war so langsam wirklich gespannt, wo mich das ganze Experiment wohl hinführen sollte.

Es wird ‘Abstrakt’

Architektur    Abstrakt    ‘The Cloud’

Hier erkennt man die Herkunft nur noch mit Mühe. Ich beschloss, der  Serie einen Namen zu geben und nach einer Weile fand ich ‘Mirrors’ ziemlich gut, weil er so einfach ist und gleichzeitig gut zur reduzierenden Vorgehensweise in den Fotografien passt.

‘Mirrors’ war geboren

Ich spielte mit meinem Fotomaterial und versuchte die Aufnahmen durch Schwarzweiss-Umwandlung bzw. hellem Hintergrund so weit wie möglich zu reduzieren. Seht selbst:

Architektur    Abstrakt    The Bridge

Leicht lassen sich weitere Assoziationen aufbauen, was besonders im folgenden Foto zu erkennen ist:

Architektur    Abstrakt    ‘The Crystal’

Eines meiner Lieblingsbilder entstand gleich am Anfang. Eigentlich nur ganz nebenbei, denn ich wollte einen ganz bestimmten Spiegelfilter finden. Seht selbst:

Architektur    Abstrakt    ‘Flying City II’

Reduziert man die Fotos etwas weniger, kommen mehr Details zum Vorschein. Auch dies hat seinen besonderen Reiz:

Architektur    Abstrakt    ‘Tulip’

 

Alle Ergebnisse in einer Fotogallerie

Eine Fotogallerie mit allen Fotos, die an diesem Tag so entstanden sind:

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