Kreativität Teil 3: Durch Assoziation situationskonforme Fotoideen entwickeln

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: Aus Themenvorgaben Fotoideen entstehen lassen

Im ersten Teil dieser Serie wurde beispielhaft gezeigt, wie man aus einem komplexen Begriff handhabbare Fotothemen generieren kann. Im zweiten Teil dieser Serie haben wir eine Technik gezeigt, wie wir uns ungewöhnliche! Fotoideen und Motive erarbeiten können. In diesem Teil wird gezeigt, wie man auf Basis vorgegebener Themen reale und situationskonforme! Fotoideen entwickeln kann. Dabei soll der Fokus auf ‘Situationskonformität’ liegen, d.h. eine Szenerie wird real und unmissverständlich durch ein Foto beschrieben. Dies kann auch als Fortführung des Teil 1 dieser Serie zu verstehen sein. Auch hier gilt: Das funktioniert zwangläufig nicht bei allen Vorgaben.

Und schon wieder die Assoziationsmethode

Im Teil 2 ging es um ‘ungewöhnliche’ Fotoideen, entstanden durch negieren, modifizieren oder eliminieren von Merkmalen. Weil wir nun aber ‘konforme’ Fotoideen entwickeln wollen, dürfen wir die Ansätze der Negierung, Eliminierung oder Modifikation von Merkmalen nicht wählen. Stattdessen bietet sich an, Merkmale von Themen oder Szenerien in ihre Ursachen zu zerlegen, um dann konkrete Motive daraus entwickeln zu können. Erneut kommt wieder die Tabelle aus Teil 1+2 zum Einsatz, denn mit einer gering modifizierten Vorgehensweise erschließen wir uns erneut ein weiteres Thema dieser Serie.

Vom Objekt/Motiv zur gewöhnlichen! Fotoidee

Ausgangspunkt ist wieder ein Objekt oder ein Motiv in Form eines Substantives. Ziel ist es, eine ‘konforme’ und unmissverständliche Fotoideen zu entwickeln, denen keine weiteren Aussagen hinterlegt werden müssen. Diese Fotoideen sollen dann symbolhaft für die vorgegebene Ausgangszenerie stehen. Vorgaben könnten beispielsweise sein: unbehagliche Stadt, grünes Land, lauter Verkehr, großer Fluss, usw..

1 Schritt: Assoziiere Merkmale! des Objektes/Motives

Als erstes schreiben wir wieder alle Merkmale! (Adjektive oder ähnliches) auf, die die Szenerie eindeutig beschreiben. Wir gehen dabei direkt auf die Szenerie ein und beschreiben das, was die Situation eindeutig ausmacht. Wir schreiben unsere Findlinge zunächst wieder in die grauen Felder. Ich habe mich für das Thema ‘unbehagliche Stadt’ entschieden.  Bei mir sah das Zwischenergebnis so aus:

  


2 Schritt: Ursachen der Merkmale ermitteln

Wir gehen wieder spaltenweise vor und versuchen die Ursachen der Merkmale zu finden. Diese Ursachen beschreiben wir in Form von Verben. Wir schreiben die Ergebnisse in die Felder 1. + 2.  hinein.  In etwa so:

Assoziationstechnik

Wenn man keine Idee für ein Feld hat, oder etwas nicht passt, dann lässt man es einfach leer. Mut zur Lücke 🙂

Schritt 3: Ursachenforschung = Motivideenfindung

Wie auch in Teil 1+2 gehen wir jetzt wieder einen kleinen Schritt zurück und versuchen spaltenweise stellvertretende Motive zu finden und tragen sie in die blauen Ergebnisfelder ein.
Mir selbst sind die folgenden Ideen gekommen:
Assoziation
 

Schritt 4: Auswahl treffen, Iterieren ?, auf Motivsuche gehen

Wie auch in den Teilen 1+2 werden nun alle Spalten auf fotografische Darstellbarkeit geprüft. Man entscheidet sich für einen der Begriffe in der blauen Zelle und geht, wenn’s gut läuft, direkt auf Motivsuche.
‘Iteration’ gefällig? : Wenn das Ergebnis noch keine
Bildidee gebracht hat, startet man das Ganze einfach neu.

Das Fotocafe wünscht euch viel Spaß bei der Ursachenforschung und Motivfindung 🙂  

… und allzeit kreative Fotoideen 🙂

Das FotoCafe

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