Bleistiftzeichnungen, aber wie ?

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: “Graphit-, Kohle- oder Bleistift”

    – Letztens ging ich auf der Ausstellung ART in Karlsruhe umher, als ich zu mir sagte: “Schade das ich nicht zeichnen kann .. “. Es war der Wahnsinn, was es dort zu bestaunen gab. Zugegeben: vieles war Mainstream und Verkaufsveranstaltung, aber es waren auch Dinge dabei, die so gut waren, das  ….

…. es mir als Laien die Sprache verschlug. An einer Stelle gab es beispielsweise unglaubliche Graphit-(?) , Kohle-(?) oder Bleistiftzeichnungen zu sehen, die mich total fesselten.

“.. schaaaade das ich nicht gut malen kann… , bleib cool, man kann halt nicht alles, so ist das Leben…Punkt! “.
Hmmm ..echt schade.

Geht nicht, gibt’s nicht

Als ich nach Hause fuhr, stellte ich mir die Frage, ob es wohl möglich sei, mit Softwarefiltern die ‘schönen matten’ Bleistift- oder Kohlezeichnungen simulieren zu können, die es auf der ART zu sehen gab. Denn was ich gut kann, ist mit Software und Filtern umgehen. Ja ja, das kann ich. Denn ich habe schon mehrfach Filter programmiert, z.B. Rauschfilter, Kantendetektoren, simple Historgrammlinearisierer und sogar mal einen Eye-Tracker programmiert, der auf Echtzeit-Filtertechnik angewiesen war, damit er korrekt funktioniert hat.   Das Ziel : Heute abend müssen Bleistiftzeichnungen simuliert werden !
n..nn…na ja zumindest ansatzweise 🙂

Schon wieder GIMP ?

Weil ich mir die Programmierung nicht mehr antun wollte, suchte ich nach Tools die dafür in Frage kamen. “Das muss doch gehen!”, sagte jemand an meinem Schreibtisch. Ich landete seltsamerweise schon wieder bei GIMP (einer kostenlosen Bildbearbeitungssoftware), bzw. wieder bei dem Filterset ‘gmic’. Da dieses Filterset auch auf der Linux Kommandozeile oder in Skripten ausführbar ist, bastelte ich mir Skripte mit vielen ‘gmic’ und ‘imageMagic’ Kommandos zusammen. Zuerst die S/W Umwandlung, dann die Kantenfilterung, gemischt mit reduziertem Kontrast, Weichzeichner und Wischeffekte … bla bla bla…
Daraus ging dann ein einziges Skript hervor, mit dem ich quasi jedes Bild in eine Bleistiftzeichnung konvertieren konnte. 
n..nn…na ja zumindest ansatzweise 🙂

Und die passenden Motive ?

Wie … Motive ?  Ach ja, die Bilder. Kürzlich war ich im Kloster Maulbronn. Es ging auch wieder um Fotografie. Genaugenommen ging es sogar um richtig schwere Kost: “Memento-Mori”..uff..  Da mir damals keine meiner Fotografien zum Thema Memento-Mori passend erschien, legte ich sie in einem ‘Ausschussordner’ auf der Festplatte ab. Ich fing damit an, diesen Ordner unter dem Aspekt der ‘Bleistiftzeichnungen’ zu durchsuchen. Und siehe da, ich wurde fündig. Schon in der darauffolgenden Minute jagte ich alle meine Klosterbilder durch mein Skript und juhuu, es klappte !   
n..nn…na ja zumindest ansatzweise 🙂

Hier nun die Ergebnisse, die bei dem Bleistiftzeichnungssimulationsexperimentvondemichkeineahnunghattedasesauchnuransatzweisefunktioniert entstanden sind. Wenn man einen großen Monitor besitzt, umso besser. Es lohnt sich ein Blick auf die Details:  

Filtertechnik  Kloster Maulbronn, Bleistiftzeichnungssimulation

Filtertechnik  Kloster Maulbronn, Bleistiftzeichnungssimulation

Filtertechnik  Kloster Maulbronn, Bleistiftzeichnungssimulation

Filtertechnik  Kloster Maulbronn, Bleistiftzeichnungssimulation

Filtertechnik  Kloster Maulbronn, Bleistiftzeichnungssimulation

 

Graphit./

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